Das Kreuz offen tragen

Tischgebete - Vorschläge

Guter Gott,

danke für das, was uns heute auf den Tisch kommt:
für das Brot, die Früchte, das, was uns stärkt.

Segne die Menschen, die es angebaut, geerntet,
zubereitet und mit uns geteilt haben.

Mach unser Herz dankbar
und unsere Hände bereit, zu teilen,
wo andere hungern – nach Brot und nach Liebe.

Sei Gast an unserem Tisch
und bleib bei uns – nicht nur jetzt, sondern allezeit.

AMEN.

Komm, Herr Jesus, sei unser Gast
und segne, was Du bescheret hast.

AMEN.

Herr,

wir danken Dir für diese Mahlzeit
und für alles, was uns heute geschenkt ist.

Segne dieses Essen,
segne unsere Gemeinschaft
und bleib bei uns.

AMEN.

Lieber Gott,

danke für das Essen auf unserem Tisch,
für alle, die heute bei uns sind,
und für Deine Liebe.

Segne uns und alle Menschen,
die heute hungrig sind.

AMEN.

Aller Augen warten auf Dich, o Herr,
und Du gibst ihnen Speise zur rechten Zeit.

Du tust Deine Hand auf
und sättigst alles, was lebt.

AMEN.

Wenn wir scherzen, trinken, essen
Wollen wir doch nicht vergessen
Wer den Tisch für uns gedeckt.

Ohne Deine Gnade, Herr,
bleiben Tisch und Gläser leer.
Darum rufen wir Dich an.

Deshalb danken wir für Speise
Dankt am Tisch auf seine Weise
Jeder, der Dir danken kann.

AMEN.

Das Tischgebet

Das Tischgebet erinnert Christen daran, dass Nahrung nicht selbstverständlich, sondern Gabe Gottes ist. Wem verdanken wir, was uns ernährt?

Die einfachste Antwort lautet: den Erzeugern von Lebensmitteln, der Landwirtschaft, der Verarbeitung und dem Handel.

Sicher, das stimmt. Die Kirche jedoch löst dies nicht von göttlicher Gnade und göttlichem Wirken. Denn ohne Segen von oben geht es nicht – das kann jeder bestätigen, der in der Landwirtschaft arbeitet.

Menschliches Wissen kann helfen, Erträge steigern, Sorten züchten und Widerstandskraft fördern. Ein kurzes Gebet vor dem Essen erinnert uns jedoch daran, wem wir letztlich unsere Ernährung verdanken.

 
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