Das Kreuz offen tragen


Das Kreuz offen tragen!

Warum es gut und richtig ist, sich öffentlich zu bekennen

Das Christentum steht in Europa unter Druck – nicht durch offene Verfolgung, sondern durch Vergessen, Verstummen, Verächtlichmachung und Verfälschung. Nicht selten auch aus dem Inneren heraus. Durch politische Schlagseite, durch Aufweichung der Glaubensinhalte, durch "Everybody's darling"-Bestrebungen. Und so geschieht das, was früher selbstverständlich öffentlich gelebt wurde, heute oft nur noch privat, vage oder symbolisch. Öffentliche Bekenntnisse wie Kreuze in Schulen und Gerichten werden in vorauseilendem Gehorsam abgehängt, christliches Selbstbewusstsein gezielt untergraben. Doch ein Kreuz, das nur Schmuck ist, verliert schnell seine Kraft als Lebenszeichen.

Das Projekt „Das Kreuz offen tragen“ will aufrichten, ermutigen und mit klaren Worten für den katholischen Glauben eintreten.
Und es will Hilfestellung geben. Daher finden sich oben in der Navigation eine Vielzahl an Themen – oft strenger am Glauben orientiert, als es sich die Zeitgeistkirche heute zu sagen traut.

Wer wissen möchte, woraus der katholische Glaube in seinen Grundzügen besteht, findet bei uns die wichtigsten Inhalte des katholischen Glaubens verständlich und einordnend dargestellt.
In der Rubrik Gebete haben wir zentrale katholische Gebete gesammelt – darunter auch persönliche Gebete für Familien. Denn Gebete für und mit der Familie stellen den Alltag unter Gottes Schutz: in Freude, Sorge und Verantwortung – und verbinden Eltern und Kinder im gemeinsamen Vertrauen auf Gottes Nähe.

Wer Fürbitten für den katholischen Gottesdienst sucht - hier sind Vorschläge. Aktuell, oft in einer etwas anderen Form, spannend und ergreifend:

Ein Thema beherrscht die aktuellen Diskussionen um die Relevanz des Christentums in der Gesellschaft - die Ökumene.
Vielfach als "wir haben uns alle lieb" missverstanden, liegen auf diesem Weg außer Chancen einige schwergewichtige Stolpersteine. Denn so einfach, wie man es gerne hätte, ist es nicht. Hier der Link zu einer ausführlichen Analyse, die dazu auffordert, bei aller Begeisterung nicht die Kernaussagen des katholischen Glaubens (hier mehr dazu) zu verwässern.

Neben dem „Glauben im Heute“ greifen wir auch klassische Reizthemen auf: Ablass, Hexen, Kreuzzüge, Schisma Ost/West.
Wir werfen einen Blick auf die Zeiträume zwischen 0 und 1517 und erinnern zudem an prägende Gestalten der Kirchengeschichte – etwa Thomas von Aquin oder Franz von Assisi.

Unser Ziel ist es, Raum zu schaffen für ein neues Selbstbewusstsein des Glaubens. Für eine Stärke, die aus Gott kommt und uns befähigt, diese Welt zu bewahren, zu gestalten und zu lieben.

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Was Du geschaffen

Du schufst der Himmel Blau,
Du schufst der Rosen Weiß.
Du schufst die Luft, den Tau
und auch die Stimmen leis.
Nun gib, Herr, doch uns Menschen
Dein Werk zu sehen, Mut.
Zu wahren und zu pflegen,
was Du geschaffen gut.

Du schufst der Kinder Lachen,
Du schufst der Mütter Lieb.
Du schufst die Kraft der Väter,
und gabst Dein Wort, das blieb.
Nun send', Herr, doch uns Menschen
zu Dir zu stehen, Kraft.
Zu nennen Deinen Namen,
der Wundertaten schafft.

Du schufst der Frauen Schönheit,
Du gabst uns Brot und Wein.
Du gabst uns auch die Freiheit,
doch Freiheit ist ein Stein –
an dem sich manche stoßen,
die sie nicht recht verstehn.
Gib’ allen, Herr, die Weisheit
den richt’gen Weg zu gehn.

 
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