Das Kreuz offen tragen

Es ist vorbei - Rom sperrt den deutschen Sonderweg!

Den linkslastigen deutschen Bischöfen müssen die Ohren geklungen haben. In den letzten Tagen hatte der Vatikan wohl genug von dem Getrickse und Gemauschele der DBK. Mit vielen wohlklingenden Worten hatte die deutsche Bischofskonferenz (DBK) und das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) am 23. April eine Überarbeitung ihres aus dem April 2024 stammenden Entwurfs für Segens-Handreichungen für Paare, die nicht sakramental-kirchlich heiraten können (also gleichgeschlechtliche, trans- oder sonstwas-geschlechtliche), vorgelegt. Und seitdem behauptet, dies sei mit Rom abgestimmt.

Alles Unsinn!

Jetzt stellte der Präfekt des vatikanischen Dikasteriums für Glaubensfragen, Kurienkardinal Victor Manuel Fernandez klar: Weder die erste, noch die überarbeitete zweite Fassung waren vom Vatikan genehmigt. Im Gegenteil: Im November 2025 stellte Kard. Fernandez die Unvereinbarkeit dieses Entwurfes mit der katholischen Glaubenslehre fest. Darüber hinaus gab es einen Briefwechsel mit dem für Liturgiefragen zuständigen Trierer Bischof Ackermann. Mehr noch: Es gab sogar ein persönliches Treffen, in dem ihm gegenüber die Ablehnung auch der überarbeiteten zweiten Fassung deutlich gemacht wurde.

Bewusster Ungehorsam?

Vor allem die bewußte Irreführung der Gläubigen in Bezug auf eine behauptete, aber nie existierende Zustimmung Roms zu den vorgesehenen "Handreichungen" verstört. Es ist ja kein Versehen, keine entschuldbare Dusseligkeit - es ist ein bewußtes Hinters Licht Führen, ein Ungehorsam, der die kirchliche Lehrautorität offen infrage stellt. Ein Anbiedern der Bischöfe an den Zeitgeist des sogenannten "Zentralkomitees der deutschen Katholiken". Am 07.05.26 setzte der Staatssekretär Seiner Heiligkeit, Pietro Parolin - also der zweite Mann im Vatikan - noch ein Sahnehäubchen auf die Diskussion und meinte, es sei "verfrüht, von Sanktionen zu sprechen". Diplomatische Worte für "Aufpassen, sonst setz's was!" Dies verdeutlicht den Grad der Verstimmung zwischen Rom und der deutschen Genderkirche.

Geht den Weg der Umkehr!

Kard. Parolins Äußerungen lassen aber auch einen Weg aus der Misere offen. Und der heißt "Kehrt um - gehorcht dem Papst, dem Stellvertreter Christi!" Schon einmal ging von deutschem Boden der Ungeist eines Schismas aus. Hoffen wir, dass es diesmal nicht dazu kommt. Dass die deutschen Bischöfe - es sind glücklicherweise nicht alle - ihren Irrweg verlassen und sich zusammen mit ihren Bistümern in die Weltkirche einfügen.


Das Kreuz offen tragen!

Warum es gut und richtig ist, sich öffentlich zu bekennen

Das Christentum steht in Europa unter Druck – nicht durch offene Verfolgung, sondern durch Vergessen, Verstummen, Verächtlichmachung und Verfälschung. Nicht selten auch aus dem Inneren heraus. Durch politische Schlagseite, durch Aufweichung der Glaubensinhalte, durch "Everybody's darling"-Bestrebungen. Und so geschieht das, was früher selbstverständlich öffentlich gelebt wurde, heute oft nur noch privat, vage oder symbolisch. Öffentliche Bekenntnisse wie Kreuze in Schulen und Gerichten werden in vorauseilendem Gehorsam abgehängt, christliches Selbstbewusstsein gezielt untergragen. Doch ein Kreuz, das nur Schmuck ist, verliert schnell seine Kraft als Lebenszeichen.

Das Projekt „Das Kreuz offen tragen“ will aufrichten, ermutigen und mit klaren Worten für den katholischen Glauben eintreten.
Und es will Hilfestellung geben. Daher finden sich oben in der Navigation eine Vielzahl an Themen – oft strenger am Glauben orientiert, als es sich die Zeitgeistkirche heute zu sagen traut.

Wer wissen möchte, woraus der katholische Glaube in seinen Grundzügen besteht, findet bei uns die wichtigsten Inhalte des katholischen Glaubens verständlich und einordnend dargestellt.
In der Rubrik Gebete haben wir zentrale katholische Gebete gesammelt – darunter auch persönliche Gebete für Familien. Denn Gebete für und mit der Familie stellen den Alltag unter Gottes Schutz: in Freude, Sorge und Verantwortung – und verbinden Eltern und Kinder im gemeinsamen Vertrauen auf Gottes Nähe.

Wer Fürbitten für den katholischen Gottesdienst sucht - hier sind Vorschläge. Aktuell, oft in einer etwas anderen Form, spannend und ergreifend:

Ein Thema beherrscht die aktuellen Diskussionen um die Relevanz des Christentums in der Gesellschaft - die Ökumene.
Vielfach als "wir haben uns alle lieb" missverstanden, liegen auf diesem Weg außer Chancen einige schwergewichtige Stolpersteine. Denn so einfach, wie man es gerne hätte, ist es nicht. Hier der Link zu einer ausführlichen Analyse, die dazu auffordert, bei aller Begeisterung nicht die Kernaussagen des katholischen Glaubens (hier mehr dazu) zu verwässern.

Neben dem „Glauben im Heute“ greifen wir auch klassische Reizthemen auf: Ablass, Hexen, Kreuzzüge, Schisma Ost/West.
Wir werfen einen Blick auf die Zeiträume zwischen 0 und 1517 und erinnern zudem an prägende Gestalten der Kirchengeschichte – etwa Thomas von Aquin oder Franz von Assisi.

Unser Ziel ist es, Raum zu schaffen für ein neues Selbstbewusstsein des Glaubens. Für eine Stärke, die aus Gott kommt und uns befähigt, diese Welt zu bewahren, zu gestalten und zu lieben.

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Ein Gebet für Familien in Not:

Herr, unser Gott,
Du kennst unsere Sorgen,
Du kennst die Lasten, die wir tragen,
und die Wege, die uns verschlossen erscheinen.

Du siehst unsere Not –
unsere finanziellen Nöte, unsere Angst um die Zukunft,
unsere Erschöpfung, unsere Zweifel
und alles, was uns innerlich belastet.

Steh uns bei in dieser Zeit.
Schenke uns Kraft für jeden neuen Tag,
Schenke uns den Mut, nicht aufzugeben,
und das Vertrauen, auch im Dunkel deinen Weg zu suchen.

Öffne Türen für uns, wo wir keine sehen.
Sende uns Menschen, die uns beistehen und es wirklich gut mit uns meinen.
Und gib uns Weisheit für die nächsten Schritte,
die wir selber noch garnicht kennen.

Heile, was in uns zerbrochen ist,
stärke, was ins uns schwach geworden ist,
und lass wieder Frieden sein
in unserem Miteinander.

Bleibe bei uns, Herr,
wenn wir nicht mehr weiterwissen.
Trage uns, wenn unsere Kraft nicht mehr reicht,
und führe uns wieder ins Licht deiner Hoffnung.

Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.
AMEN

 
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