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Das Kreuz offen tragen

Der Aktuelle Kommentar:

Als wären sie nicht da - der Umgang mit unseren Armen

Wir retten die Welt! Wir haben Geld im Überfluss. Für Waffen, für "Kriegstüchtigkeit", für ungesteuerte Zuwanderung, für den Unterhalt Fahnenflüchtiger. Gleichzeitig sammeln Rentner in Mülleimern Pfandflaschen, gehen - wenn überhaupt - verschämt zu Angeboten von Caritas, "Tafeln" oder Angeboten der Diakonie. Altersarmut wird seit Jahren diskutiert, geschehen ist wenig. Wohin verschwinden die Abermilliarden unseres Haushalts? Wann erreicht uns ein spürbarer Nutzen aus den verschenkten und vordergründig "verliehenen" Summen? Haben wir - hat der einfache Bürger - überhaupt je etwas davon? Etwas Greifbares, etwas Fühlbares? Spricht man diese Ungleichheit zwischen Außen- und Innenfinanzierung an, kommt gerade aus christlichen Lagern der Einwand der Nächstenliebe. Ja, richtig. Aber Nächstenliebe bedeutet nicht Selbstvernachlässigung.
Paulus schreibt explizit: „Lasst uns Gutes tun an jedermann, allermeist aber an des Glaubens Genossen“ (Gal 6,10).
oder im ersten Timotheusbrief 5,8: „Wenn aber jemand für die Seinen und besonders für seine Hausgenossen nicht sorgt, so hat er den Glauben verleugnet und ist schlimmer als ein Ungläubiger.“:
Wer seine Verantwortung gegenüber den eigenen Alten und Bedürftigen vernachlässigt, erfüllt den Auftrag der Nächstenliebe nicht – er missversteht ihn.
Carl Plathner


Das Kreuz offen tragen!

Warum es gut und richtig ist, sich öffentlich zu bekennen

Das Christentum steht in Europa unter Druck – nicht durch offene Verfolgung, sondern durch Vergessen, Verstummen, Verächtlichmachung und Verfälschung. Nicht selten auch aus dem Inneren heraus. Durch politische Schlagseite, durch Aufweichung der Glaubensinhalte, durch "Everybody's darling"-Bestrebungen. Und so geschieht das, was früher selbstverständlich öffentlich gelebt wurde, heute oft nur noch privat, vage oder symbolisch. Öffentliche Bekenntnisse wie Kreuze in Schulen und Gerichten werden in vorauseilendem Gehorsam abgehängt, christliches Selbstbewusstsein gezielt untergraben. Doch ein Kreuz, das nur Schmuck ist, verliert schnell seine Kraft als Lebenszeichen.

Das Projekt „Das Kreuz offen tragen“ will aufrichten, ermutigen und mit klaren Worten für den katholischen Glauben eintreten.
Und es will Hilfestellung geben. Daher finden sich oben in der Navigation eine Vielzahl an Themen – oft strenger am Glauben orientiert, als es sich die Zeitgeistkirche heute zu sagen traut.

Wer wissen möchte, woraus der katholische Glaube in seinen Grundzügen besteht, findet bei uns die wichtigsten Inhalte des katholischen Glaubens verständlich und einordnend dargestellt.
In der Rubrik Gebete haben wir zentrale katholische Gebete gesammelt – darunter auch persönliche Gebete für Familien. Denn Gebete für und mit der Familie stellen den Alltag unter Gottes Schutz: in Freude, Sorge und Verantwortung – und verbinden Eltern und Kinder im gemeinsamen Vertrauen auf Gottes Nähe.

Wer Fürbitten für den katholischen Gottesdienst sucht - hier sind Vorschläge. Aktuell, oft in einer etwas anderen Form, spannend und ergreifend:

Ein Thema beherrscht die aktuellen Diskussionen um die Relevanz des Christentums in der Gesellschaft - die Ökumene.
Vielfach als "wir haben uns alle lieb" missverstanden, liegen auf diesem Weg außer Chancen einige schwergewichtige Stolpersteine. Denn so einfach, wie man es gerne hätte, ist es nicht. Hier der Link zu einer ausführlichen Analyse, die dazu auffordert, bei aller Begeisterung nicht die Kernaussagen des katholischen Glaubens (hier mehr dazu) zu verwässern.

Neben dem „Glauben im Heute“ greifen wir auch klassische Reizthemen auf: Ablass, Hexen, Kreuzzüge, Schisma Ost/West.
Wir werfen einen Blick auf die Zeiträume zwischen 0 und 1517 und erinnern zudem an prägende Gestalten der Kirchengeschichte – etwa Thomas von Aquin oder Franz von Assisi.

Unser Ziel ist es, Raum zu schaffen für ein neues Selbstbewusstsein des Glaubens. Für eine Stärke, die aus Gott kommt und uns befähigt, diese Welt zu bewahren, zu gestalten und zu lieben.

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Eines von viele Gebeten - mehr davor hier:

Nimm meine Hand

Komm’, Kind, nimm meine Hand
und ich sing’ Dir ein Lied.
Vom Schlaf, von den Wolken,
von Märchen und Feen.

Und von Jesus, der Dich im Schlafe beschützt
und den Engeln, die über Dich wachen.
Von der Liebe, die Dich umarmt und Dich hält.
Und von wundervollen Sachen.

Dass Du träumst, wie wir tanzen,
wie wir hüpfen und lachen
und lauter lustigen Unsinn machen.
Ja, Kind, das wollen wir tun.

Und nun schlaf.
Denn die Engel, sie breiten ihre Schwingen.
Und wenn Du sehr leise bist, hörst Du sie
nur für Dich heut Nacht singen.

 
©Das Kreuz offen tragen